Das Leitbild unserer Schule

Miteinander leben – miteinander lernen – miteinander unterwegs in eine nachhaltige Zukunft

Unter diesem Leitgedanken steht das Idealbild unserer Schule.

Gemeinsam mit Kindern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, unserem MPT-Team, der Schulsozialarbeit und allen weiteren an Erziehung und Bildung Beteiligten verstehen wir Schule als lebendigen, gemeinsamen Lern- und Lebensraum. Wir sind als Schulgemeinschaft ständig auf dem Weg und entwickeln unsere Schule kontinuierlich weiter. Die hier formulierten Grundsätze und Ziele bestimmen diesen Entwicklungsprozess und sind für alle, die am Schulleben teilnehmen, verbindlich.

In einem verständnisvollen Miteinander erfahren wir Schule als einen Ort der Geborgenheit, des Vertrauens und der Wertschätzung. Unser Zusammenleben ist geprägt von Respekt, Toleranz, Teamgeist, Höflichkeit, Freundlichkeit, Verständnis, Ermutigung und gegenseitiger Unterstützung.

Wir legen großen Wert darauf,
dass alle Kinder unserer Schule mit Freude und Erfolg gemeinsam lernen, 
dass jedes einzelne Kind in seiner Einzigartigkeit Anerkennung und Wertschätzung erfährt

 

und entsprechend seiner individuellen Voraussetzungen und Interessen bestmöglich gefördert und gefordert wird,

und dass alle Kinder zu selbstständigem, eigenverantwortlichem und nachhaltigem Lernen befähigt werden.

Dabei verstehen wir Lehrkräfte uns als Lernbegleiter:innen und Lernberater:innen. Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schülern darin, Selbstvertrauen zu entwickeln, Verantwortung für sich selbst, für andere Menschen und für die Umwelt zu übernehmen und ihre Lebenswelt aktiv mitzugestalten.

Nachhaltigkeit, demokratische Teilhabe und respektvolles Miteinander sind leitende Prinzipien unseres pädagogischen Handelns. Wir fördern selbstgesteuertes Lernen, stärken die Mitbestimmung der Kinder und schaffen eine Lernumgebung, die verantwortliches und zukunftsorientiertes Handeln unterstützt.

Als Schulgemeinschaft übernehmen wir gemeinsam Verantwortung für eine nachhaltige Schulentwicklung und sichern diese durch verbindliche Strukturen und kontinuierliche Weiterentwicklung.

Bildung für nachhaltige Entwicklung als Leitprinzip und Querschnittsaufgabe

Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein grundlegendes Leitprinzip unserer Schule und eine Querschnittsaufgabe unseres pädagogischen Handelns und unserer Schulentwicklung. Sie durchzieht unseren Unterricht, unser Schulleben und unsere schulische Organisation.
Altersgerecht und lebensweltbezogen setzen sich unsere Schülerinnen und Schüler fächerübergreifend (im Sachunterricht, in Deutsch, Mathematik, Kunst, Musik, Sport, Religion, im Englischunterricht) und in vielfältigen Projekten mit Themen nachhaltiger Entwicklung auseinander und erkennen Zusammenhänge zwischen ihrem eigenen Handeln und globalen Entwicklungen. Auf diese Weise erwerben sie Wissen, Fähigkeiten und Haltungen, die sie befähigen, Verantwortung für sich selbst, für andere Menschen und für die Umwelt zu übernehmen und ihre Gegenwart und Zukunft aktiv und nachhaltig mitzugestalten.
Dabei berücksichtigen wir ökologische, ökonomische, soziale, kulturelle und politische Aspekte nachhaltiger Entwicklung.
Unsere Schülerinnen und Schüler lernen, Zusammenhänge zu erkennen, kritisch zu denken und verantwortungsvoll zu handeln. Sie erleben sich als wirksam und bringen ihre Ideen aktiv in das Schulleben ein. Im Klassenrat und in unserer Kinderkonferenz gestalten sie demokratische Prozesse mit, übernehmen Verantwortung für unsere Schulgemeinschaft und lernen, ihre Anliegen einzubringen und gemeinsam Entscheidungen zu treffen.

Gemeinsam im Klassenverband, themenbezogen in Forschergruppen oder auch allein, in unserer 17 Ziele-AG, in 17 Ziele-Werkstätten, an BNE-Projekttagen und in BNE-Projektwochen setzen sich die Kinder mit den globalen Nachhaltigkeitszielen auseinander und entwickeln eigene Ideen und Projekte für eine nachhaltige und gerechte Zukunft.

Unsere Schule als lernende und nachhaltig handelnde Gemeinschaft

Unsere Schule ist ein Ort des gemeinsamen Lernens und Handelns. Bildung für nachhaltige Entwicklung zeigt sich nicht nur in unserem Unterricht, in Projekten und Werkstätten, sondern auch im täglichen Handeln und in der Gestaltung unseres Schullebens.

Unser Schulgelände verstehen wir als naturnahen Lern- und Lebensraum. Obstbäume in unserem Schulgarten, eine Wildblumenwiese vor der Schule und Hochbeete mit Kräutern und Gemüse fördern die Artenvielfalt und ermöglichen den Kindern unmittelbare Naturerfahrungen. Die Schülerinnen und Schüler erleben natürliche Kreisläufe, übernehmen Verantwortung für Pflanzen und Tiere und entwickeln Wertschätzung für die Natur.

Durch Aktionen wie das Schulradeln erfahren die Kinder, wie sie aktiv zum Klimaschutz und zur Radverkehrsförderung  beitragen können. Durch unsere Spielzeugbörse, unsere Tauschbörsen und unseren Secondhandshop für Schulmaterialien lernen sie, Ressourcen zu schonen und verantwortungsvoll mit Materialien umzugehen.

Soziales Engagement ist ein wichtiger Bestandteil unserer Schulgemeinschaft. Durch das Projekt "Nachhaltige Tornister - sauber, repariert und weitergegeben" und unsere Spendenaktionen im Advent und zu Ostern erleben die Kinder, wie sie anderen Menschen helfen und Verantwortung für eine gerechte Welt übernehmen können.

Mit unserer Teilnahme am Projekt „Schule der Zukunft“ seit November 2017 ist Bildung für nachhaltige Entwicklung ein fester Bestandteil unserer Schulentwicklung geworden. Unsere Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung auseinander und entwickeln ein Bewusstsein für ihre Verantwortung in einer globalisierten Welt.

Dabei werden wir durch die Zusammenarbeit mit vielen außerschulischen Partnern unterstützt. Eine Übersicht unserer Kooperationspartner findet sich HIER:

Insbesondere das Biologische Zentrum Lüdinghausen bereichert als außerschulischer Lernort unseren Schulalltag, ermöglicht unmittelbare Naturerfahrungen und uns Lehrkräften ein breit gefächertes Angebot an Qualifizierungsveranstaltungen rund um BNE.

In unserem Netzwerk "Wir im Kreis Coesfeld - Zukunft gemeinsam gestalten" findet ein reger und anregender Austausch zu durchgeführten und geplanten Projekten und Aktionen statt und werden Angebote für Schulen von regionalen außerschulischen Partnern vorgestellt. 

Gemeinsam Verantwortung übernehmen – heute und in Zukunft

Unsere Schule versteht sich als eine lernende Gemeinschaft, in der Kinder und Erwachsene gemeinsam Verantwortung übernehmen und Zukunft gestalten. Wir begleiten unsere Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zu selbstbewussten, verantwortungsvollen und engagierten Menschen, die ihre Welt achtsam, respektvoll und nachhaltig mitgestalten.

Miteinander leben – miteinander lernen – miteinander unterwegs in eine nachhaltige Zukunft.

 

Unser Schulprogramm

Unser Schulprogramm dient als Leitlinie und Arbeitsgrundlage von Bildung, Erziehung und Förderung an der Ostwallschule unter Bezugnahme auf die Richtlinien und Lehrpläne, den Referenzrahmen Schulqualität NRW, die Leitlinie Bildung für nachhaltige Entwicklung und den Medienkompetenzrahmen NRW. Aus unserem Schulprogramm gehen auch die besonderen Schwerpunkte der Schule hervor, die den Unterricht und das Schulleben in ihrer Qualität weiterentwickeln sollen.

Ergänzt wird unser Schulprogramm durch die Arbeitspläne zu den Fächern und Vereinbarungen zur Leistungsmessung und Leistungsbewertung.

Eine kontinuierliche Fortschreibung dieses Programms sowie eine zielorientierte Evaluation finden in regelmäßigen Abständen statt. Bei den Umsetzungsprozessen und neuen Schwerpunkten steht stets das Anliegen im Vordergrund, möglichst jedes Kind nach seiner Natur zu fördern und auf seinem eigenen Lernweg unterstützend zu begleiten.

Dabei wollen wir in unserer Schule einen Ort schaffen, an dem alle miteinander respekt- und rücksichtsvoll umgehen und mit Freude gelernt werden kann. Individualität soll ebenso gefördert werden wie die Gemeinschaft. Mut machen, Anerkennung, Einsichten gewinnen, Fehler machen dürfen, Konflikte lösen und Schwierigkeiten überwinden lernen gehört zur Entwicklung dazu und soll zu Selbständigkeit und Selbstverantwortung führen.

 

Das „Lernen lernen“, so wie jeder es am besten kann, Vielfalt als Chance und Bereicherung erleben, Räume für die Erprobung neuer sozialer Erfahrungen nutzen und in der Gemeinschaft wachsen und sich entwickeln im Sinne einer qualifizierten Ausbildung steht unter Beachtung von Rechten und Pflichten im Mittelpunkt der Gestaltung unseres schulischen "Alltages".

Viele Aspekte werden in den Bausteinen des Schulprogramms angesprochen, wobei wir nicht den Anspruch auf Vollständigkeit stellen. Im Kontext einer stetigen Schulentwicklung verstehen wir unser Schulprogramm als Ausdruck unseres gemeinsamen pädagogischen Selbstverständnisprozesses. Das impliziert, dass wir - Lehrkräfte, Eltern, Schüler und alle am Schulleben Beteiligten - immer wieder neue Aspekte einbringen und bereits Etabliertes überdenken. So werden immer wieder einige Bausteine überarbeitet und aktualisiert.

Das Schulprogramm liegt im Sekretariat zur Ansicht aus. Über Anregungen zu den hier gemachten Ausführungen und Inhalten freuen wir uns daher ebenso wie über Nachfragen und Diskussionen, die uns bei der zukünftigen Arbeit neue Standpunkte und Sichtweisen berücksichtigen lassen. 

Folgende Bausteine sollen unsere Grundsätze unterstützen:

Achten der Rechte, Pflichten und Bedürfnisse aller Kinder
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Individuelle Förderung
Inklusives Lernen
"Lernen lernen" von Anfang an
Lernen mit Kopf, Herz und Hand
Freiarbeit, Tages- und Wochenplanarbeit
Kooperatives Lernen
Entwicklung von Medienkompetenzen
Demokratische Erziehung und Schüler:innenbeteiligung
Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund
Projekte zur Ich-Stärkung/zur Mädchen- und Jungen-Stärkung
Katholische Grundschule unter Beachtung ökumenischer Ausrichtung 
Verbindung von Bewegung und Lernen
Sport und Musik als wichtige Säulen des Lernen
Grünes Klassenzimmer
Jahrgangsübergreifende Aktivitäten
Arbeit im Multiprofessionellen Team
Beratungslehrerin/Schulsozialarbeiterin
Offene Ganztagschule
Projekttage und Schulfeste zur Förderung der Gemeinsachaft
Einbeziehung außerschulischer Lernorte und Öffnung nach außen
Kooperationsverträge mit externen Partnern

Bildungspartmnerschaften mit dem Biologischen Zentrum und der Bücherei
u.v.m.